Sensortest
Pixelfehler-Test
Mach ein Foto mit aufgesetztem Objektivdeckel und lade es hier hoch. Wir finden helle (heiße und hängende) Pixel, zählen sie und zeigen, wo sie liegen. Die Datei verlässt deinen Browser nicht.
Foto aus der Kamera
Ein Dunkelbild wird in dieser Vorschau aufgehellt. Die Kreisfarbe zeigt die Art, wie bei den Zahlen oben.
12-fache Vergrößerung, jedes Quadrat ist ein Pixel des Fotos.
| # | X | Y | Farbe (RGB) | Art |
|---|
So machst du das Testfoto
- Setz den Objektivdeckel auf und deck den Sucher ab (Okularabdeckung am Gurt oder ein Stück Klebeband). Am besten in einem dunklen Raum.
- Stell den Modus M, manuellen Fokus (MF) und die Basis-ISO (100 oder 200) ein.
- Schalte die Rauschunterdrückung aus: bei Langzeitbelichtung und bei hoher ISO. Sonst entfernt die Kamera heiße Pixel selbst und das Ergebnis sieht zu gut aus.
- Mach zwei Aufnahmen: eine mit 1/60 s und eine mit 15 bis 30 s. Nutze die beste JPG-Qualität oder RAW+JPG.
- Lade das JPG direkt von der Karte hoch, unbearbeitet und nicht über einen Messenger verschickt (die verkleinern Fotos).
Tote Pixel (immer schwarz) sieht man nur vor hellem Hintergrund. Mach zusätzlich ein Foto einer gleichmäßigen, hellen Fläche (weißer Himmel, eine Wand, ein weißer Bildschirm) mit Fokus auf unendlich bei f/8 und lade es genauso hoch. Die Seite erkennt ein helles Bild selbst.
Was du finden kannst
| Art | Wie es aussieht | Ist es ein Problem? |
|---|---|---|
| Heißer Pixel | Ein farbiger oder weißer Punkt, meist bei Langzeitbelichtungen und warmer Kamera. | Ein paar sind normal. Pixel-Mapping blendet sie meist aus. |
| Hängender Pixel | Immer an, auch bei kurzen Verschlusszeiten, meist hell in einer Farbe. | Zeigt sich auf jedem Foto. Meist lässt er sich per Mapping ausblenden. |
| Toter Pixel | Immer schwarz. Nur auf einem hellen Foto sichtbar. | Ein einzelner stört selten, viele schon. |
Ein einziges Foto unterscheidet einen heißen nicht von einem hängenden Pixel. Vergleiche eine Aufnahme mit 1/60 s und eine mit 30 s: Ein Pixel, der auf beiden leuchtet, hängt.
Grenzen
- RAW. Ein Browser kann keine Sensor-Rohdaten lesen. Aus einer RAW-Datei nehmen wir die darin gespeicherte JPG-Vorschau. Die Kamera hat sie schon bearbeitet (Rauschunterdrückung, manchmal geringere Auflösung), daher liefert ein JPG ein verlässlicheres Ergebnis.
- Rauschunterdrückung und Pixel-Mapping. Die Kamera kann fehlerhafte Pixel in ihren JPGs ausblenden. Gut für deine Fotos, aber der Test zeigt dann weniger, als der Sensor wirklich hat.
- Temperatur und Belichtung. Heiße Pixel vermehren sich bei langen Belichtungen, hoher ISO und warmer Kamera (zum Beispiel nach dem Filmen).
- JPG-Kompression verwischt sehr schwache Punkte, die schwächsten können also übersehen werden.
- HEIC/HIF öffnet sich nur in Safari. In anderen Browsern stell die Kamera auf JPG um.
- Das testet den Sensor, nicht den Kamerabildschirm. Tote Pixel auf dem Bildschirm sieht man mit bloßem Auge auf einem einfarbigen Hintergrund.
Du kaufst eine gebrauchte Kamera? Prüf auch den Auslösezähler und lies, worauf du sonst achten solltest.
